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Frühlings-News: Knospenwickler  und Apfelbaumgespinstmotte

Die schöne Gartenzeit geht wieder los, doch damit haben auch wieder die Schädlinge Hochsaison. Schon jetzt werden unter anderem die Apfelbäume von unerwünschten Bewohnern besiedelt, die sich in Gespinsten verbergen.  Wenn Knospen und junge Blätter verkleben, sind höchstwahrscheinlich Knospenwickler und Apfelbaumgespinstmotte schuldig, die im Baum überwintert haben.

Im Frühling werden vor allem Apfelbäume vom Roten und Grauen Knospenwickler befallen. Zwischen Ende März und Anfang April verlassen die überwinterten Jungtiere ihr Winterquartier und bohren sich in Blüten sowie Blattknospen ein, die sie in weiterer Folge zerstören. Sie spinnen sich zusammen, sodass sich die Blätter nicht entfalten können. Pro Gespinst lebt nur eine Raupe. Diese ist rötlich-braun beim Roten Knospenwickler oder dunkelgrün bis grau beim Grauen Knospenwickler. Wenn auch die Blatt- oder Blütenbüschel welken, dann ist die Raupe in den Trieb eingedrungen. Bleibt es im Frühling noch länger kalt, bleiben die Jungtiere länger in ihrem Winterquartier. Die Raupen des Grauen Knospenwicklers können bis zu 20 mm lang  werden und verpuppen sich schon im Mai oder Juni. Die  Raupen des Roten Knospenwicklers werden bis zu 12 mm  lang und verpuppen sich erst im Juni oder Juli. Zwei Wochen später erscheinen die Schmetterlinge und legen die Eier auf Blättern und jungen Trieben ab. Nach einer weiteren Woche schlüpfen die Raupen. Die Jungraupen verursachen einen Skelettierfraß an Blättern und fressen auch unter einem angesponnenen Blatt an der Fruchtoberfläche. Im Herbst begeben sie sich in ihr Winterquartier und spinnen sich ein. Nicht nur die Apfelbäume sind davon betroffen, sondern auch Birnen-, Kirschen- und Pflaumenbäume.

Sogar Baumkronen können schleierartig überzogen werden, wenn die kleinen gelblichen Raupen der Apfelbaumgespinstmotte den Baum von innen heraus zerfressen. In ihnen fressen gesellig zahlreiche Tiere. Ein starker Befall kann sogar zum teilweisen Kahlfraß der Bäume führen. Auch wenn sich der Baum hiervon wieder erholen kann, ist im nächsten Jahr mit einer Ernteeinbuße zu rechnen. Ein vermehrtes Auftreten der Schädlinge ist Witterungsbedingt und wird durch warmes, niederschlagarmes Sommerwetter begünstigt. Die Raupen werden etwa 1,5 cm lang, sind gelblich, gelb-grau bis grau-grün gefärbt und tragen auf dem Rücken zwei Reihen schwarzer Punkte. Von Juni bis Juli findet man die Puppen des Schädlings in den Gespinsten. Nach 3-5 Wochen schlüpfen die bis 2 cm Spannweite großen, 7 mm langen, weiß-grau gefärbten Falter, deren Vorderflügel schwarz gepunktet und die Hinterflügel gefranst sind. Die Eier legen sie im Zeitraum von Juli bis August/September an dünnen Apfelzweigen ab. Noch im Herbst schlüpfen die Raupen. Diese winzigen Eiräupchen bleiben aber unter dem Schutz der Sekretschicht und überwintern hier. Aber nicht nur der Apfelbaum ist von der Apfelbaumgespinstmotte betroffen, auch Weiß- und Rotdorn sowie vereinzelt Quitten-, Marillen- und Pfirsichbäume sind gefährdet.

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