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Rhododendron

Rhododendron

Der Rhododendron zählt wie der Hibiskus auch zu den Blütensträuchern und ist wegen seiner enormen Farbenvielfalt bekannt. Der ideale Standort für Rhododendren ist leicht beschattet und sollte den heimatlichen Wäldern so ähnlich wie möglich sein.

Dickmaulrüssler

Dickmaulrüssler

Beschreibung

Der Dickmaulrüssler ist ca. 1 cm groß, grau-schwarz mit einem breiten Kopf an dessen Ende ein Paar geknickte Fühler haften. Der Hinterleib ist längsgefurcht (gefurchter Dickmaulrüssler). Die Larven sind elfenbeinfarben, fußlos und sehen kleinen Engerlingen ähnlich. Während der Saison frisst der Käfer an den Nadeln und verursacht den typischen Randfraß. Der Dickmaulrüssler frisst ab der Dämmerung und nachts an den Knospen. Das führt zum Verlust der Knospen und Triebe. Die Überwinterung erfolgt als Käfer (bis zu 3 Jahre) oder als Larve im Boden. Eine weitaus größere Schädigung als die Fraßspuren an den Nadeln sind die Schäden an den Wurzeln durch die Larven.

Vorsorge

Eine Larvenbehandlung ist mit Gießen und Spritzen mit Nematoden möglich.

Zeitraum

Sommermonate (Käfer), A,M bzw. S,O (Larven)

Rhododendron - Mottenschildlaus/Weiße Fliege

Rhododendron - Mottenschildlaus/Weiße Fliege

Beschreibung

Diesen Schädling findet man auch auf Azeleen. Er tritt überwiegend in Gewächshäusern auf, kann aber auch im Freien Schaden anrichten. An der Blattoberseite entdeckt man gelbe Stellen. Dafür sind die an der Unterseite sitzenden Larven verantwortlich. Diese Sondern Honigtau ab und begünstigen die Entstehung von Schwärzepilzen. Sie tragen auch zur Verbreitung der Ohrläppchenkrankheit bei. Die Larven verbringen den Winter auf der Blattunterseite. Erwachene Fliegen treten ab Mai oder Juni auf.

Vorsorge

Bemerkt man einen Befall so sollte man sofort chemisch dagegen vorgehen. Zuerst sollte die ganze Pflanze besprüht werden und anschließend ist eine gezielte Behandlung der Blattunterseiten zu empfehlen. 

Zeitraum

Jänner, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September

Rhododendronwanze

Rhododendronwanze

Beschreibung

Erste Anzeichen zeigen sich Mitte Mai bis Juni, wo die Blätter eine gelblich-silbrige Sprenkelung aufweisen. Diese wird von den auf der Blattunterseite sitzenden Wanzen verursacht, indem sie der Pflanze den Saft aussaugen. Zuerst saugen nur die Larven, dann kann man auch erwachsene Wanzen, mit schillernden Flügeln erkennen. Ebenso findet man an der Blattunterseite Kothäufchen. Die Eier überwintern in eben diesen Kothäufchen und im Juli gibt es dann wieder erwachsene Wanzen.

Vorsorge

Erkennt man Schädlinge sollte man die Blattunterseite chemisch behandeln.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August

Rhododendronzikade

Rhododendronzikade

Beschreibung

Die Zikaden erreichen eine Körperlänge von acht bis neun Millimetern. Ihre für mitteleuropäische Arten unverwechselbare Körperfärbung ist sehr farbenfroh. Die Oberseite des Halsschildes und der Vorderflügel haben eine kräftig grüne Grundfarbe. Das Halsschild trägt mehrere, zum Teil ineinander fließende orange Flecken, die Vorderflügel weisen je zwei leicht schräg verlaufende orange Längslinien auf, die beide am Flügelinnenrand enden. Der Rand der Flügelspitze ist wie die Hinterflügel dunkel-violett gefärbt. Die Beine, der Hinterleib und der Kopf sind gelb gefärbt. Letzterer hat einen violett bis dunkel gefärbten Streifen auf der Stirn, der über die Facettenaugen bis unter den Rand des Halsschildes verläuft. Das Schildchen (Scutellum) ist orange. Die Tiere verursachen durch ihre Saugtätigkeit Deformationen an der Blättern. Hauptaugenmerk ist aber die Übertragung von Knospenbräune bei der Eiablage.

Vorsorge

Erwachsene Zikaden kann man mit Gelbtafeln bekämpfen. Gegen die Larven geht man am besten mit chemischen Mitteln im Mai bis September vor.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August, September

Empfohlenes Produkt

Thripse

Thripse

Beschreibung

Diese Schädlinge befallen auch den Gummibaum und die Knollenbegonie. Ist ein Rhododendron von Thripsen befallen kann man dies am silbrigen Belag auf der Oberseite der Blätter erkennen. Dies kommt daher, dass die Insekten den Saft der Pflanze aussaugen und diese daher silbrig erscheint. Die männlichen Exemplare sind ca. 2mm groß und lassen sich auch ohne Lupe gut erkennen. Sie hinterlassen ebenfalls sichtbare Kothäufchen auf den Blättern. Ist die Erde des Impatiens ausgetrocknet siedeln sich Thripse schneller an als sonst. Wird ein Befall lange Zeit nicht erkannt, kann der Strauch daran zu Grunde gehen.

Vorsorge

Der befallene Strauch ist sofort zu isolieren, da Thripse sich sehr schnell verbreiten und alles befallen was sich in unmittelbarer Nähe befindet. Die effizienteste Behandlung ist jene mit einem zugelassenen Insektizid.

Zeitraum

ganzjährig

Empfohlenes Produkt

Blattfleckenkrankheit

Blattfleckenkrankheit

Beschreibung

Diese pilzbedingte Krankheit tritt meist von Juli bis September auf. Feuchte Witterung begünstigt ein schnelles Fortschreiten der Infektion. Erste Symptome einer Infektion sind gelbbraune Flecken an Blättern und Stängeln. Diese können sich sehr schnell auf einen Großteil der Pflanzenoberfläche ausbreiten und sie schwächen. Stark befallene Blätter fallen ab. Die meiste Sporenverbreitung erfolgt über den Boden auf nicht beseitigtem überwintertem Blattmaterial.

Vorsorge

Das abgestorbene Blattmaterial sollte vor dem Winter beseitigt werden. Erkennt man erste Flecken auf einer Jungpflanze, ist diese ebenfalls aus dem Bestand zu entfernen. Kommt es zu länger anhaltenden feuchten Perioden ist eine vorbeugende Behandlung mit Fungiziden zu empfehlen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August, September

Lösung

Im Zuge einer Pilzbehandlung wird die Blattfleckenkrankheit erfahrungsgemäß miterfasst.

Knospenbräune/Knospensterben

Knospenbräune/Knospensterben

Beschreibung

Als gängiges Symptom bei dieser Erkrankung erkennt man die ungeöffneten Knospen. Diese mumifizieren und bleiben mehrere Jahre auf der Pflanze. Es bilden sich lange schwarze Fruchtkörper aus, die wie Stachel aussehen. Hauptverbreiter des Pilzes ist die Rhododendronzikade (siehe Bild oben).

Vorsorge

Verdächtige Knospen sollten regelmäßig entfernt werden. Eine Bekämpfung der Rhododendronzikade ist von Vorteil und kann mittels GelbTafeln erfolgen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Ohrläppchenkrankheit

Beschreibung

Diese durch einen Pilz verursachte Krankheit infiziert neben Rhododendron auch Azeleen. Sowohl Blätter als auch Blüten können Gallen entwickeln deren Farbe von weiß über grün bis rosa reicht. Nach einiger Zeit bildet sich auf dem verunstalteten Gewebe ein Flaum und die befallenen Teile sterben nach und nach ab. Der Pilz überwintert auf der Pflanze und infiziert durch den Flaum im Frühjahr viele neue Pflanzen.

Vorsorge

Ab Mai/ April sollten die Pflanzen regelmäßig auf Verunstaltungen untersucht werden. Verdächtige Blätter sind zu entfernen. Schnittbegleitend sind Spritzmaßnahmen zu empfehlen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

keine chem. Maßnahmen erforderlich

Rhododendronwelke

Rhododendronwelke

Beschreibung

Diese durch einen Pilz verursachte Krankheit behindert die Wasseraufnahme, da der Pilz sich in den Leitungsbahnen der Pflanze festsetzt. Dadurch kann eine Pflanze die regelmäßig gut bewässert wir Welkerscheinungen wie eingerollte Blätter die nach und  nach braun werden, zeigen.

Vorsorge

Ist der Strauch nur teilweise betroffen, so kann man den erkrankten Teil zurückschneiden, und den restlichen Strauch vorsorglich mit einem Pilzmittel behandeln (bevorzugt Gießbehandlung oder Tauchen bei Stecklingen).

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Bodenbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Boden plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate