Kleintiere

Wege und Plätze

Kräuter

Rasen

BlütengemüseGarageBlüten- und ZiersträucherFrucht- und HülsengemueseWurzel-, Stängel- und ZwiebelgemüseBlatt- und KohlgemüseBeerenobstBeerenobstStaudengewächseZimmerpflanzenSchalenobstSteinobstKernobstKräuterNadelhölzerWeinRosengewächseRosengewächseDachbodenWasserKücheWohnzimmerBadezimmerSchlafzimmerKellerRasenWege und PlätzeWege und PlätzeBalkonblumen, KübelpflanzenBalkonblumen, KübelpflanzenHecken LaubHecken NadelnKompost/BioabfälleKleintiergehege

Tomate

Tomate

Die Tomate ist ein Selbstbestäuber, zählt zu den Nachtschattengewächsen und liebt einen warmen, sonnigen Standort. Sie sollte jedoch, wenn möglich vor starkem Wind und Regen geschützt werden. Tomaten oder auch Paradeiser genannt brauchen einen nährstoffreichen, tiefgründigen Humus. Man unterscheidet verschiedene Arten, Formen und Farben, unter anderem die Strauch- ,Cocktail- oder Fleischtomaten.

Hain-Bänderschnecke | Garten-Bänderschnecke

Hain-Bänderschnecke | Garten-Bänderschnecke

Beschreibung

Die Garten-Bänderschnecke (Cepaea hortensis) ist eine Lungenschnecke, die zur Gattung der Schnirkelschnecken (Cepaea) gehört. Sie gehören durch ihre Vielfarbigkeit zu den variabelsten Landschnecken überhaupt. Die Gehäuse sind farbenprächtig, in braunweiß, gelb, orange, rot oder auch schwarz. Das Gehäuse ist ein dünnwandiges, spitzrundes Gebilde mit 3 bis 4 Windungen und ist 20 mm groß. Sie kann bis zu 5 Jahre alt werden. Gehäuseschnecken besitzen, genau wie die Nacktschnecken, einen lang gestreckten Körper. Bei Gefahr oder Trockenheit können sie sich komplett in ihr Schneckenhaus zurückziehen.
Die Garten-Bänderschnecke kann leicht mit der verwandten Hain-Bänderschnecke (Cepaea nemoralis) verwechselt werden. Der Gehäuseeingang der Hain-Bänderschnecke ist dunkel, während derjenige der Garten-Bänderschnecke hell ist.

Ihre Lebensräume sind Gebüsche und Hecken, in denen es feucht und kalkhaltig ist. Beide Arten sind oft in Gärten anzutreffen. Wenn es kalt und frostig wird, ziehen sie sich in ihr Haus zurück und überwintern dort.

Wie die anderen Landschnecken ist auch die Bänderschnecke ein Zwitter (männlich und weiblich in einem). Nach ca. 2 Jahren paaren sich die Schnecken. Ist nach dem Akt die Befruchtung abgeschlossen, legt die Schnecke 50 bis 100 Eier mit 2 mm Größe in eine Erdmulde ab. Nach 21 Tagen schlüpfen dann die jungen Schnecken, die schon ein kleines Schneckengehäuse mit sich tragen.

Bänderschnecken fallen als Schädlinge praktisch nicht ins Gewicht. Sie leben überwiegend von totem Pflanzenmaterial und sind somit Helfer bei der Humusbildung.

Vorsorge

Die Bänderschnecken haben aufgrund der geringen Schleimabsonderung eine Vielzahl an Fressfeinden, vor allem Vögel (Amseln, Drosseln, Krähen, Enten, Fasane), aber auch Igel und Spitzmäuse sowie Frösche und Kröten zählen dazu. Sollte eine Bekämpfung unumgänglich sein, so hat der Einsatz von Schneckenkorn durch korrekte Dosierung (keine Häufchenbildung) und mit Augenmerk auf den Schutz von Haus- und Wildtieren zu erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Empfohlenes Produkt

Wegschnecke

Wegschnecke

Beschreibung

Von den Wegschnecken sind die am meisten verbreiteten Arten die Rote Wegschnecke (Arion rufus) und die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris). Beide Arten gehören zu den Nacktschnecken und können zumeist nur durch Sezieren voneinander unterschieden werden. Die Farben der roten Wegschnecke sind nicht immer so, wie der Name vermuten lässt, sondern auch braun, dunkelbraun, dunkelrot, gelb oder weiß. Sie kann bis zu 17 Zentimeter lang werden. Der Name Nacktschnecke hängt damit zusammen, dass sie kein Haus mit sich herumträgt. Unter dem Körper bildet sich immer wieder eine Schleimschicht, auf der sich die Schnecke vorwärts bewegt. Bei trockenem und warmem Wetter sind sie in Laubhaufen, modrigen Baumwurzeln, unter Pflanzen und im Boden versteckt. In der kalten Jahreszeit überwintert die Schnecke in einer schleimigen Erdhöhle. Wie die anderen Landschnecken, ist auch die rote Wegschnecke ein Zwitter (männlich und weiblich in einem). Sie lebt aber zunächst als Männchen. Später erfolgt die Umwandlung zum Weibchen. Ist nach dem Akt die Befruchtung abgeschlossen, legt die Schnecke ca. 500 Eier in die Erde ab. Im Grunde frisst die Wegschnecke nahezu alle Pflanzen. Lebende Teile wild wachsender und ungezüchteter Pflanzen werden jedoch in der Regel gemieden, da diese im Lebendzustand Substanzen enthalten, die die Schnecke meidet. Bei den meisten gezüchteten Pflanzen wurden diese natürlichen Abwehrmechanismen mit dem Hintergedanken herausgezüchtet um eine Vielzahl der Pflanzen für den Menschen genießbar zu machen (Salat, Gemüse).

Vorsorge

Mittels Indischer Laufenten lassen sich Schneckenpopulationen auf biologische Weise in Schach halten. Andere natürliche Fressfeinde wie Kröten oder Igel sind aufgrund des bitteren Schleims, den die Tiere absondern nicht allzu zahlreich. Einige einheimische Käfer und auch die Bänderschnecken sowie der Tigerschnegel (auch eine Nacktschnecke) fressen die Eigelege von Wegschnecken. Neben zahlreichen Hausmitteln wie Bierfallen, ist das Ausbringen von Schneckenkörnern die traditionell effektivste Methode, wobei auf die korrekte Dosierung (keine Häufchenbildung) und den Schutz von Haus- und Wildtieren besonders zu achten ist.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Minierfliegen

Minierfliegen

Beschreibung

Von Minierfliegen werden bei Gemüse in erster Linie Tomaten, Zwiebelgemüse und Salatsorten befallen. Während bei Tomatenpflanzen die Miniergänge der Larven zumeist nur einen "visuellen Schaden" darstellen, kann der Verlust an Blattmasse bei z.B. Salaten ärgerlich sein. Zudem bilden die Einbohröffnungen gefährliche Eintrittspforten für Bakterien und Pilze, wodurch der Blattverlust noch erheblich größer ausfallen kann und rascher voranschreitet. Die kleinen gelb-schwarzen Fliegen durchlaufen einen normalen Entwicklungszyklus über Ei, Larve, Puppe und adulte Fliege. Die Verpuppung erfolgt im Boden.

 

Vorsorge

Netze über die Kulturen spannen.


Bekämpfung:

Befallsüberwachung durch Naturid GelbTafel groß und in der Folge insektizide Spritzungen im 14 tägigen Abstand bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Zeitraum

Mai bis September

Empfohlenes Produkt

Weiße Fliege

Weiße Fliege

Beschreibung

Die Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) ist eine Mottenschildlaus.Die Tiere sind gefürchtete Schädlinge an Gemüse- und Zierpflanzen und können speziell in Gewächshäusern große Schäden verursachen. Die Schädigung entsteht in erster Linie nicht durch das Saugen des Pflanzensaftes, sondern durch die Absonderung von Honigtau, der besonders bei hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten zu schimmeln beginnt und Nährsubstrat für Schwärzepilze darstellt. Die Mottenschildläuse sind recht produktiv. Ein Weibchen legt ca.100- 500 Eier (pro Tag 1-2) aus denen gelbgrüne Larven schlüpfen, welche wiederum in ca. 4 Wochen die Entwicklung zum Vollinsekt durchlaufen haben. Die Larven sind nur anfänglich mobil. Ältere sitzen unbeweglich an der Blattunterseite und saugen den Pflanzensaft. Optimale Bedingungen findet die Weiße Fliege bei über 22 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit. Bei Berührung der Pflanze fliegen die Tiere hektisch auf.

Vorsorge

Gelbe Leimtafeln, welche man schon frühzeitig im Gemüsebeet anbringt versprechen vielfach guten Erfolg. Die Fliegen fliegen die Gelbtafeln an und bleiben kleben. Beim Einsatz von Insektiziden ist es unerlässlich, auch die Blattunterseiten gut mit der Spritzbrühe zu benetzen, um die Population gezielt zu bekämpfen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli, August, September

Empfohlenes Produkt

Bakterielle Schaderreger

Bakterielle Schaderreger

Beschreibung

Bakterielle Schaderreger können über Verletzungen in die Pflanze gelangen und dort Krankheiten wie Fäulnis oder Flecken auslösen (z.B. Pseudomonaden). Eine bekannte bakterielle Erkrankung ist z.B. der Bakterienbrand in Steinobst (Marille, Zwetschke) oder auch der Feuerbrand.

Vorsorge

Zur Bekämpfung bakterieller Blattfleckenerreger stehen keine geeigneten Pflanzenschutzmittel zur Verfügung. Zur vorbeugenden Bekämpfung können Fungizide wie z.B. Kupferpräparate eingesetzt werden, welche einen zeitlich begrenzten Schutzfilm gegen Bakterien bilden.

Zeitraum

ganzjährig

Lösung

Vorbeugender Einsatz von Kupferpräparaten zur Befallsminderung

Empfohlenes Produkt

Dürrfleckenkrankheit

Dürrfleckenkrankheit

Beschreibung

Wird hervorgerufen durch den Pilz Alternaria solani. Übertragung erfolgt durch Saatgut und ungereinigte Tomatenstäbe oder Pflanzenreste. Der Befall beginnt an den untersten Blättern und wird durch Feuchtigkeit und Wärme begünstigt. Helle bis bräunliche konzentrische Ringflecken kennzeichnen das Erscheinungsbild. Die Flecken trocknen ein, die Blätter rollen sich ein und fallen ab. Auch die Früchte werden im Kelchbereich befallen, es entstehen schwarze, weiche Faulstellen.

Vorsorge

Die Blätter möglichst immer trocken halten. Bei starkem Befall Pflanzenschutzmittel verwenden, die auch gegen die Kraut- und Braunfäule eingesetzt werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Bodenbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Boden plus zu empfehlen.

Zeitraum

Juni, Juli, August, September

Lösung

Die Dürrfleckenkrankheit wird im Zuge einer Unterglas-Behandlung mit Kondor Mehltaufrei gegen Echten Mehltau, Kraut-und Braunfäule oder Samtfleckenkrankheit erfahrungsgemäß miterfasst.

Echter Mehltau

Beschreibung

Der echte Mehltau gehört zur Familie der Mehltaupilze. Echter Mehltau ist eine gut zu diagnostizierende Krankheit. Hierbei ist den ganzen Tag auf der Blattoberseite ein deutlich weißer Belag sichtbar (siehe obiges Bild). Besonders hohe Temperaturen begünstigen eine Ausbreitung.

Vorsorge

Kommt die Temperatur in die Nähe der optimalen Wachstumstemperatur (20-25° bei echtem Mehltau) und herrscht eine feuchte Witterung vor, so ist eine vorbeugende Behandlung mit Fungizid zu empfehlen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus oder Naturid Schachtelhalm-Extrakt AF zu empfehlen.

Zeitraum

Juni, Juli, August

Kraut- und Braunfäule

Kraut- und Braunfäule

Beschreibung

Die Kraut- und Braunfäule tritt vorwiegend an Kartoffeln und Tomaten auf und wird durch den Pilz Phytophthora infestans verursacht. Keime dieses Pilzes überwintern in Saatkartoffeln (ohne dort bekämpft werden zu können) oder mittels Überdauerungsorganen in der Erde. Die sehr infektiösen Pilzsporen werden im Frühlingsverlauf dann vom Wind und Spritz,- Regenwasser verbreitet und können neue Kartoffelpflanzen oder auch Tomatenpflanzen befallen. Erkennbar ist die Erkrankung an graugrünen bis dunkelbraunen Flecken auf Blättern (meist von unten nach oben ausbreitend), gefolgt von braunen, fauligen eingesunkenen Flecken auf den Tomaten selbst. Der Stängel verfärbt sich zumeist bräunlich schwarz. Die Krankheit tritt überwiegend bei Freilandtomaten auf, da nasses Laub in zu dichten Beständen, hohe Luftfeuchte und Temperaturen zwischen 13 und 18°C eine Infektion begünstigen.

Vorsorge

Für größere Abstände in den Pflanzenbeständen sorgen und nicht jedes Jahr am selben Standort pflanzen. Bei längeren ungünstigen Wetterperioden (feucht und warm) muss eine regelmäßige Kontrolle v.a. der untersten Blätter erfolgen. Bei Befallserkennung sollten die betroffenen Teile entfernt und die restliche Pflanze mit einem sporenabtötenden Fungizid behandelt werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus oder Naturid Schachtelhalm-Extrakt AF zu empfehlen.

Zeitraum

Juni, Juli, August, September, alle 7-14 Tage, auch vorbeugend

Septoria

Septoria

Beschreibung

Diese Pilzerkrankung (Septoria lycopersici) gehört zur Gattung der Septoriaerkrankungen, welche auf ihren Wirtspflanzen (z.B. Sellerie, Getreide) verschiedenste Nekrosen ausbilden. Keime dieses Pilzes überwintern mittels Überdauerungsorganen in der Erde. Die sehr infektiösen Pilzsporen werden im Frühlingsverlauf dann vom Wind und Spritz,- Regenwasser verbreitet und können neue Tomatenpflanzen befallen. Zuerst zeigen sich auf den Blättern, manchmal auch auf dem Stängel, kleine wässerige Flecken. Im Zentrum dieser Infektionsstellen, welche später braun werden, findet man die Fruchtkörper als kleine schwarze Pünktchen. Septoria lycopersici tritt wenn nur im Freiland auf und befällt nicht die Früchte.

Vorsorge

Die Blätter möglichst immer trocken halten. Bei starkem Befall Pflanzenschutzmittel verwenden, die auch gegen die Kraut- und Braunfäule eingesetzt werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Juni, Juli, August, September

Tomatenstengelfäule

Beschreibung

Der Pilz (Didymella lycopersici) überdauert auf befallenen Pflanzenresten im Boden, an Werkzeugen, Schnüren und an Tomatenstäben. Im Sommer werden die Stängel infiziert, die Pilzsporen werden in den Fruchtkörpern vermehrt. Die Ausbreitung erfolgt über die Sporen, die durch Wind, Regen oder Pflegearbeiten auf andere Pflanzen verbreitet werden. Schädigungen treten sowohl bei Freiland- als auch an Gewächshaustomaten auf, wobei eher ältere Pflanzen befallen werden. Die Infektion erfolgt vor allem am Stängelgrund. An der Befallsstelle sind die Leitungsbahnen unterbrochen, die Pflanze beginnt zu welken und stirbt aufgrund mangelnder Wasser- und Nährstoffversorgung ab. Neben den Stängeln werden auch Früchte, Wurzeln und Blätter befallen, wobei jegliche Form von Wunde den Eintritt von Sporen erleichtert.

Vorsorge

Für größere Abstände in den Pflanzenbeständen sorgen und nicht jedes Jahr am selben Standort pflanzen. Bei längeren ungünstigen Wetterperioden (feucht und warm) muss eine regelmäßige Kontrolle des Stängelgrundes und der untersten Blätter erfolgen. Bei Befallserkennung sollten die betroffenen Blätter entfernt und die restliche Pflanze ehestmöglich mit einem sporenabtötenden Fungizid behandelt werden. Tomatenstangen und Schnüre aus befallenen Beständen sollten desinfiziert werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Juni, Juli, August, September, Oktober, alle 7-14 Tage, auch vorbeugend

Verticillium- Welke

Verticillium- Welke

Beschreibung

Bei diesem Erreger handelt es sich um einen im Boden lebenden Pilz, der neben Tomaten auch Paprika und Auberginen befällt. Der Pilz verstopft die Wasserleitungsbahnen in den Wurzeln, Stängeln und Blättern der Pflanze und sorgt dafür dass die Pflanzen gelb werden und bei Sonneneinstrahlung zu welken beginnen. Lässt die Hitze nach, kann es den Anschein haben, dass die Pflanze sich erholt, kurz danach kann jedoch die ganze Pflanze absterben. Der Pilz überwintert im Boden und dringt über die frischen Wurzeln in die Pflanze ein.

Vorsorge

Erkennt man eine erkrankte Pflanze ist diese mitsamt dem Wurzelballen zu entfernen. Sobald die Infektion einmal im Boden ist, ist es empfehlenswert eine 4-jährige Anbaupause sämtlicher gefährdeter Sorten zu machen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

Die gesamte Pflanze einschließlich Wurzeln und umgebende Erde müssen vernichtet werden (Müll, nicht auf den Kompost).