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Buchsbaum

Buchsbaum

Der Buchsbaum bevorzugt milde Ecken und wird vorwiegend als Zierpflanze in Gärten und Parks kultiviert. Er ist sehr beliebt, weil er so langsam wächst, kleine Blätter hat und sich daher sehr gut für den Formschnitt eignet. Der Buchsbaum wird bis zu 600 Jahre alt und kann acht Meter hoch werden. Bei besonders großen Exemplaren wird der Stamm bis zu 90 Zentimeter dick. Im Normalfall ist der Buchsbaum jedoch ein eher zierlicher Strauch. Die kleinen ovalen Blätter des Buchsbaums sind das ganze Jahr über grün. Ab Ende März blüht der Buchsbaum mit gelblichen Blüten.

Buchsbaumblattfloh

Buchsbaumblattfloh

Beschreibung

Meist sitzen die Flöhe an den Blatträndern, wo sie der Pflanze den Saft aussaugen. Die Ränder krümmen sich als Resultat  nach oben, was dem Blatt das Aussehen eines Löffels verleiht. Ab dem Frühjahr kann man die 2-3mm großen Insekten auf den Blättern erkennen. Sie scheiden Honigtau aus und begünstigen so die Entstehung von Schwärzepilzen. Befallen diese die Pflanze, so ist sie sehr geschwächt. Ab Mai/Juni gibt es die geflügelten Exemplare, die sich von Pflanze zu Pflanze bewegen können. Die Larven überwintern auf der Pflanze. Erwachsene geflügelte Tiere legen ab Juni/Juli ihre Eier in und unter die Knospenschuppen. Sobald die Larven geschlüpft sind überziehen sie sich mit einem Panzer als Wachs und überwintern zwischen den Knospenschuppen.

Vorsorge

Befallene Partien sollten mechanisch entfernt werden. Eine Austriebsspritzung ist im März sinnvoll. Tritt der Befall immer wieder auf, so sollte man ab April und Mai gründlich auf Larven untersuchen, um gezielt vorgehen zu können.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli

Buchsbaumgallmücke

Buchsbaumgallmücke

Beschreibung

Dieser tierische Schädling verursachte die ersten Schäden an der Blattoberseite als gelblich runde Flecken. Auf der Blattunterseite finden sich als Gegenpart zu den Flecken blasenartige Auswölbungen. Diese Anzeichen kann man meist ab August erkennen. Diese Auswölbungen bieten ein Heim für viele mit dem Auge nicht wahrnehmbare kleine Larven. Diese können bis zu 2 mm groß werden und sind dann durch ihre gelb-orange Farbe zu erkennen. Auf Grund der Fraßtätigkeit der Larven werden die Flecken und Blasen immer größer, sodass oft ganze Blätter befallen sind.  Die Larven verbringen den Winter in den Blasen und verpuppen sich dort. Im Juni schlüpfen dann die Mücken, die ihre Eier im Laufe weniger Tage auf die Blattunterseite ablegen. Diese Eier schlüpfen nach 2-3 Wochen und der Kreislauf beginnt erneut.

Vorsorge

Bemerkt man es rechzeitig solle man befallene Triebe mechanisch entfernen bevor es den Larven möglich war sich zu verpuppen. Hat man dies nicht mehr geschafft, ist es ratsam, den Schädling mit einem zugelassenen Insektizid zu bekämpfen. Es sollten 2-3 Spritzungen Mitte Mai erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August

Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler

Beschreibung

Dieser aus Asien eingeschleppte Schädling durchläuft mehrere Entwicklungsstadien. Die Falter leben ca. 8 Tage und in dieser Zeit befruchtete Weibchen legen Ihre Eier an den Buchspflanzen ab. Für den Buchsbaum ist der Zünsler nur in seinem Raupen-Stadium gefährlich. Sobald die Raupen geschlüpft sind beginnen sie, den Baum von Innen nach Außen kahl zu fressen. Sie umspinnen ihn dabei mit einem Gespinst auf dem man ihren grünlichen Kot erkennen kann. Pro Jahr können bis in den Herbst hinein bis zu 4 Generationen auftreten.

Vorsorge

Ob Buchsbaumzünsler unterwegs sind, lässt sich mit Hilfe einer BBZ-Pheromonfalle feststellen. Diese fängt die BBZ-Männchen ab, wodurch viele Weibchen unbefruchtet bleiben und keine Eier ablegen können. Eine Behandlung der Pflanzen mit einem Präparat ersparen die Fallen jedoch nicht. Sie geben allerdings den richtigen Zeitpunkt der Behandlung an, nämlich ca. 3-4 Woche nach dem Falterflug.  Besonders an den Baum-Innenseiten sollte das Spritzmittel gründlich aufgetragen werden. Danach öfters kontrollieren und bei Bedarf Behandlung wiederholen. (nächste Generation) Sobald sich die Raupen eingesponnen haben, ist eine Behandlung weit schwieriger bis erfolglos. Dann ist das Abklauben der Gespinnste eine erfolgreichere Methode.

Zeitraum

M,J,J,A,S,O

Gemeine Kommaschildlaus

Gemeine Kommaschildlaus

Beschreibung

Dieser tierische Schädling sieht aus wie eine sehr kleine Miesmuschel. Er sitzt meist auf Trieben und an der Blattunterseite. Durch seine Saugtätigkeit hemmt er das Wachstum des Baumes. Das Weibchen legt seine Eier vor dem Winter und setzt sich dann schützend über diese. Die Larven schlüpfen im Mai und beginnen dann überall auf der Pflanze ihr den Saft auszusaugen. Im August beginnen die Weibchen wieder ihre Eier zu legen und sterben dann vor dem Winter ab. Außer den Buchsbaum befällt diese Schildlaus auch Apfel, Birnen und Rosen.

Vorsorge

Um chemisch gegen den Schädling vorzugehen, muss man genau den Zeitraum erwischen zu dem die Larven nicht mehr unter dem Schild der Mutter sind und noch kein eigenes Schild besitzen. Dies ist meistens im Mai/Juni der Fall.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August

Empfohlenes Produkt

Buchsbaumkrebs

Buchsbaumkrebs

Beschreibung

Ein gut erkennbares Charakteristikum dieser Krankheit sind die verdrehten, an die Zweige angelegten Blätter. Mancherorts können die Blätter auch ganz abfallen. An älteren Trieben kann man eine krebsartige Veränderung feststellen, wobei hier besonders das Abfallen der Rinde auffällig ist. Da es sich hierbei um eine Pilzerkrankung handelt findet man meist auf der Blattunterseite hellrosa bis hellorange Sporenlager. Zum Unterschied zum Buchsbaum-Triebsterben fallen beim Buchsbaumkrebs die Blätter nur wenig ab.

Vorsorge

Befallene Triebe sollten bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Etwaige abgefallene Blätter sind sofort zu verbrennen oder artgerecht zu entsorgen (nicht auf den Kompost, da die Sporenlager nach wie vor intakt sind).

Bei einer chemischen Behandlung des Buchsbaumes gegen Rost oder Triebsterben werden Sporenlager zumeist miterfasst.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Buchsbaumrost

Buchsbaumrost

Beschreibung

Diese durch einen Rostpilz verursachte Krankheit löst bei Befall an der Blattunterseite die Entstehung von dunkelroten bis schwarzen Pusteln aus, die dem Pilz als Sporenlager dienen.

Vorsorge

Pflanzen sollten nur von unten bewässert werden. Je länger die Blätter nass sind, desto eher wird die Ausbreitung einer Pilzinfektion begünstigt. Ist der Buchs erst betroffen kann man gezielt mit Fungiziden vorgehen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

Kondor MehltauFrei (unter Glas)

Buchsbaum-Triebsterben

Buchsbaum-Triebsterben

Beschreibung

Erste Symptome dieser Pilzkrankheit sind einzelne braune Flecken auf den Blättern. Diese werden größer und können sich auch miteinander verbinden. Dreht man die Blätter um, so erkennt man auf deren Unterseite kleine weiße Flecken, welche dem Pilz als Sporenlager dienen. Ebenso charakteristisch sind die schwarzen Streifen an den Trieben. Im Vergleich dazu hat der Buchsbaumkrebs hellorange Sporenlager an der Blattunterseite. Bei dieser Krankheit verliert der Buchs in fortgeschrittenem Stadium relativ rasch seine Blätter.

Vorsorge

Sobald die Krankheit erkannt wurde sollten die betroffenen Stellen manuell entfernt werden und anschließend verbrannt oder entsorgt werden. Das gilt auch für das Falllaub und die kontaminierte oberste Erdschichte unter den Buchspflanzen, da der Erreger im Boden mehrere Jahre (mindestens vier Jahre) überdauern kann. Auch die für den Schnitt verwendete Schere sollte danach desinfiziert werden. Eine Anwendung von Fungiziden macht nur vorbeugend Sinn. Sind bereits Symptome sichtbar, ist eine Spritzung zwecklos! Dann sind zunächst die genannten Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Um nicht erkrankte Buchsbestände abzusichern können vorbeugend wirksame Fungizide angewendet werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate bei feuchter Witterung

Lösung

Eine Anwendung von Neovit PilzStopp kann vorbeugend an noch nicht erkrankten Pflanzen vorgenommen werden.

Beschreibung

Unter vielen Hecken und Sträuchern, wo es länger feucht bleibt fühlen sich manche Unkrautarten besonders wohl. Viele Unkrautarten kommen auch mit z.B. feuchtem Kies, Rindenmulchauflagen oder sandigen Bedingungen zurande und benötigen nicht viel Nährstoffe. Auch bei Wassermangel sind die Unkräuter in der Regel viel schneller wieder da als z.B. Gräser – sofern sie von der Dürre überhaupt beeinträchtigt werden. Windverfrachtete Unkrautsamen bleiben oft in Hecken und Sträuchern hängen und fallen irgendwann zu Boden, wo sie auskeimen. Generell unterscheidet man bei zweikeimblättrigen Unkräutern zwischen ein- und mehrjährigen Unkrautpflanzen. Schwierigkeiten machen vor allem solche Unkräuter, die kriechend oder rosettenartig dicht auf dem Boden aufliegen und sich durch Wurzel- oder Sprossausläufer stark verbreiten (z. B. Kleearten, Gundelrebe, Hahnenfuß, Löwenzahn, Wegerich u.a.).

 

Häufigste Unkräuter: Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegeriche, Kleearten, Ehrenpreis, Franzosenkraut, Knöteriche, Winden, Disteln u.v.a.

Vorsorge

Unter Hecken und Sträuchern ist es bei Pflanzenschutzmaßnahmen enorm wichtig, darauf zu achten, dass in erster Linie nur die Grünteile der Unkräuter benetzt werden und so wenig Spritzbrühe wie möglich auf das Erdreich trifft. Auch wenn bodenunwirksame Präparate zum Einsatz kommen, gibt es bei Bäumen und Sträuchern viele Vertreter von Flachwurzlern, wo ein Wurzelstrang auch mal an der Erdoberfläche hervortritt. Dieser darf dann keinesfalls behandelt werden. Daher ist hier der Gebrauch eines Spritzschirmes empfohlen bzw. bei manchen Mitteln sogar vorgeschrieben (Gebrauchsanweisung beachten!)

Im Zierpflanzenbau werden in der Regel glyphosathältige Präparate zur Anwendung gebracht. Glyphosat ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung, das über grüne Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt somit nicht selektiv gegen einkeim- (Gräser) und zweikeimblättrige Unkräuter. Innerhalb der Pflanze wird Glyphosat systemisch verteilt. Glyphosat ist relativ immobil, wodurch auf den Boden gelangende Spritzbrühe dort gebunden wird und daher nur in sehr geringem Maße von Pflanzen aufgenommen werden kann. Eine Wirkung über den Boden ist also so gut wie nicht vorhanden, außer es liegen Wurzeln frei (siehe oben). Darum kann auch eine Aussaat oder Neupflanzung bald nach Ausbringen des Herbizids erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November

einkeimblättrige Unkräuter

einkeimblättrige Unkräuter

Beschreibung

Unter vielen Hecken und Sträuchern, wo es länger feucht bleibt fühlen sich manche Unkrautarten besonders wohl. Viele Unkrautarten kommen auch mit z.B. feuchtem Kies, Rindenmulchauflagen oder sandigen Bedingungen zurande und benötigen nicht viel Nährstoffe. Auch bei Wassermangel sind die Unkräuter in der Regel viel schneller wieder da. Windverfrachtete Unkrautsamen bleiben oft in Hecken und Sträuchern hängen und fallen irgendwann zu Boden, wo sie auskeimen.

Zu den einkeimblättrigen Pflanzen zählen neben Palmen und Lilien vor allem die Gräser, da diese Pflanzen alle nur 1 Keimblatt besitzen. Unerwünschte Grasarten werden gerne als Ungräser bezeichnet.

Häufigste Ungrasarten: Bermudagras oder Hundszahngras, Hirsearten, Quecke

Vorsorge

Unter Hecken und Sträuchern ist es bei Pflanzenschutzmaßnahmen enorm wichtig, darauf zu achten, dass in erster Linie nur die Grünteile der Unkräuter benetzt werden und so wenig Spritzbrühe wie möglich auf das Erdreich trifft. Auch wenn bodenunwirksame Präparate zum Einsatz kommen, gibt es bei Bäumen und Sträuchern viele Vertreter von Flachwurzlern, wo ein Wurzelstrang auch mal an der Erdoberfläche hervortritt. Dieser darf dann keinesfalls behandelt werden. Daher ist hier der Gebrauch eines Spritzschirmes empfohlen bzw. bei manchen Mitteln sogar vorgeschrieben (Gebrauchsanweisung beachten!)

Im Zierpflanzenbau werden in der Regel glyphosathältige Präparate zur Anwendung gebracht. Glyphosat ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung, das über grüne Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt somit nicht selektiv gegen einkeim- (Gräser) und zweikeimblättrige Unkräuter. Innerhalb der Pflanze wird Glyphosat systemisch verteilt. Glyphosat ist relativ immobil, wodurch auf den Boden gelangende Spritzbrühe dort gebunden wird und daher nur in sehr geringem Maße von Pflanzen aufgenommen werden kann. Eine Wirkung über den Boden ist also so gut wie nicht vorhanden, außer es liegen Wurzeln frei (siehe oben). Darum kann auch eine Aussaat oder Neupflanzung bald nach Ausbringen des Herbizids erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November