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Fichte

Fichte

Die Fichte ist eine Nadelbaumgattung die 30 - 60 Meter hoch wird und einen geraden Stamm hat. Der Stamm kann bis zu 2m breit werden. Die Krone der Fichte hat die Form eines Kegels. Die Fichten sind einhäusig (weibliche und männliche Blüten an einem Baum) und können bis zu 12 Jahre alt werden. Die Fichte blüht im Mai oder Juni. Die braunen Zapfen der Fichte werden bis zu 18 cm lang.

Gelbe Fichtengallenlaus

Gelbe Fichtengallenlaus

Beschreibung

Kleine grünliche Larven überdauern den Winter meist an der Basis der Kieferknospen. Gegen März/April bilden sich die ersten Mutterläuse die, wenn sie sich zu mehrt zusammenschließen ein mit dem bloßen Auge sichtbares Häufchen bilden, das einen wachsartigen Überzug hat (Abbildung). Sie legen 100 - 150 Eier ab. Sobald die Larven schlüpfen kriechen sie an den Knospenhals und beginnen dort ihre saugende Tätigkeit. Diese führt zur Bildung von ananasartigen Gallen, in denen die Larven weitersaugen. Im August öffnen sich diese Gallen und die Larven kommen heraus, um sich weiter zu entwickeln. Für die Verbreitung sind die geflügelten Weibchen verantwortlich. Die Gallenbildung führt zu einem Verkümmern oder sogar Absterben der Triebe. Die Tiere haben auch noch einen Zweitwirt, die Lärche wo sie als Wollläuse überdauern.

Vorsorge

Eine chemische Bekämpfung mit einem zugelassenen Insektizid ist nur in der Zeit möglich, in der sich die Tiere außerhalb der Gallen befinden. Ansonsten kann man die Gallen auch manuell entfernen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli, August, September

Rote Fichtengallenlaus

Rote Fichtengallenlaus

Beschreibung

Kleine grünliche Larven überdauern den Winter meist an der Basis der Kieferknospen. Gegen März/April bilden sich die ersten Mutterläuse die, wenn sie sich zu mehrt zusammenschließen ein mit dem bloßen Auge sichtbares Häufchen bilden, das einen wachsartigen Überzug hat (Abbildung). Sie legen 100 - 150 Eier ab. Sobald die Larven schlüpfen kriechen sie an den Knospenhals und beginnen dort ihre saugende Tätigkeit. Diese führt zur Bildung von ananasartigen Gallen, in denen die Larven weitersaugen. Im Unterschied zu den anderen Gallenläusen sind bei der Roten Fichtengallenlaus die Gallen endständig am Trieb anzutreffen, bei den anderen Arten meist an der Triebbasis. Im August öffnen sich diese Gallen und die Larven kommen heraus, um sich weiter zu entwickeln. Für die Verbreitung sind die geflügelten Weibchen verantwortlich. Die Gallenbildung führt zu einem Verkümmern oder sogar Absterben der Triebe. Die Tiere haben auch noch einen Zweitwirt, die Lärche wo sie als Wollläuse überdauern.

Vorsorge

Eine chemische Bekämpfung ist nur in der Zeit möglich, in der sich die Tiere außerhalb der Gallen befinden. Ansonsten kann man die Gallen auch manuell entfernen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli, August, September

Sitkafichtenlaus

Sitkafichtenlaus

Beschreibung

Die Sitkafichtenlaus ist der bedeutenste Schädling bei Fichten und gehört zur Familie der Röhrenläuse. Die ungefähr 2 mm große Sitkafichtenlaus, ist grün oder schmutzig-grün gefärbt und hat auffällige rote hervorstehende Augen. Da sie Licht meiden erfolgt der Befall meist von innen nach außen. Sie saugen überwiegend an den Unterseiten der Altnadeln. Durch den Saftentzug und durch die Abgabe von giftigem Speichel kommt es zur Schädigung der Nadeln. Die geschädigten Nadeln verfärben sich gelbgrün, anfangs auch als Bänderung erkennbar, verbräunen später und fallen dann ab. Typisches Schadbild: In den unteren und mittleren Kronenbereichen vergilben die älteren Triebe und verkahlen mit der Zeit. Sie überwintert als ungeflügelte Laus oder als bräunlich schwarze Eier. Ab März/April schlüpfen die Larven, die nach etwa 3 Wochen fortpflanzungsfähig sind. Im Mai entwickeln sich auch geflügelte Weibchen, die für die Verbreitung der Läuse sorgen.

Vorsorge

Ab Oktober und besonders im März bis Mai sollte man die Bäume mittels Klopfprobe kontrollieren. Schüttelt man einen Ast und fallen Läuse auf darunter gehaltenes Papier solle man entweder mit einem zugelassenen nützlingsschonenden Insektizid oder mit natürlichen Feinden der Laus gegen diese vorgehen.

Zeitraum

Jänner, Februar, März, April, Mai, Oktober, November, Dezember