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Stall/Gehege

Im Garten können  unterschiedlichste Haustiere  beheimatet sein. Diese haben an ihre Unterkünfte verschiedene Anforderungen. Doch als Faustregel gilt: Je größer das Tier ist, umso größer muss der Stall oder das Gehege sein.

Ein Gehege bietet zusätzlichen Auslauf für die Tiere. Täglicher Auslauf stärkt die Gesundheit der Tiere und verlängert ihre Lebensdauer.

Ameisen

Ameisen

Beschreibung

Wegameise bzw. Lasius-Arten

4 mm lang, gelblich-braun bis schwarzbraun. Die in Vorräten vorkommenden Tiere sind flügellose Arbeiterinnen. Seltener gibt es auch Nester in Häusern unter Putz, Wandverkleidungen, Dielen und Treppen, dann treten sie auch in geflügelter Form auf. Ameisennester haben in unmittelbarer Nähe irgendwo eine Wasserquelle.

Vorkommen, befallenes Gut:
Vor allem zuckerhaltige Produkte, befällt aber auch Fleisch und andere Nahrungsmittel.

Schäden, Befall:
Fraß, Verunreinigung der Nahrung durch festklebende Tiere. Ameisen sind keine aktiven Holzzerstörer!

Vorsorge

Durch Beobachtung Ausfindigmachen der Hauptstraßen. So kommen Sie zum Ameisennest - und zur Futterquelle. Diese sofort beseitigen. Eingang der Ameisen ins Haus abdichten, oft helfen ein paar Tropfen Lavendelöl, die man auf die Ameisenstraße träufelt. Bekämpfung mit chem. Präparaten.

Zeitraum

Indoor ganzjährig möglich, vornehmlich Frühjahr, Sommer

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Flöhe

Flöhe

Beschreibung

Katzenfloh, Hundefloh, Hühnerflöhe, Menschenfloh

Eier weißlich, gleichmäßig oval; madenförmige, fußlose Larven mit gegliedertem beborstetem Körper (5 mm), Puppenstadium schon recht ähnlich dem adulten Tier. Kopf-, Brust- und Hinterleibssegmente kommen voll zur Entwicklung, dunkelbraun bis schwarz. Eiablage wahllos im Raum oder auf Wirtstieren. Leben von Kotpartikeln, Haaren und Schuppen. Entwicklungsdauer ca. 2-4 Wochen.

Vorkommen, Befall:
Flöhe sind Nestbewohner und für die Entwicklung daran gebunden. Befallen werden vorwiegend Haustiere und Wildtiere (Mäuse, Ratten,..) und in Folge der Mensch. (Arten sind nicht wirtsspezifisch). Höhere Temperaturen bei geringer rel. Luftfeuchte verkürzen und niedere Temperaturen und hohe rel. Luftfeuchte verlängern das Leben. Nässe und Trockenheit sind für den Floh lebensabträgliche Umweltfaktoren.

Vorsorge

Vorrangig zur Bekämpfung ist die Identifizierung der Befallsursache, sprich das Aufspüren des Wirtes und der Nester. Befallsherde in denen permanente Regeneration der Population möglich ist, sind zu beseitigen. Dazu zählt das Vernichten wilder Tierlager und das Abfangen der Wildtiere, ständige Pflege von in Wohnungen und Betrieben gehaltener Haustiere, häufiges Lüften von Decken und anderen Lagertextilien sowie die regelmäßige Behandlung von gedielten Fußböden mit Wasser (Waschmittellauge) und dem Absaugen von Teppichen und Böden. (Staubsäcke rasch entsorgen bzw. bei mehrmaliger Verwendung separiert tieffrieren, dadurch werden auch Floheier abgetötet)

Zeitraum

ganzjährig

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Asseln

Beschreibung

Asseln sind eigentlich landlebende Krebse. Ihre Kiemenanhänge, die immer von einem Wasserfilm überzogen sein müssen, ermöglichen ihnen die Luftatmung. Sie besitzen sieben Paar gleichförmige Beine, ihr Körper ist flachgedrückt. Die Kellerassel zeigt sich einfarbig grau, die Mauerassel ist schwärzlich-braun und hat auf dem Rücken zwei helle Fleckreihen. Ebenso heimisch ist bei uns die Rollassel, deren Körper glatter ist. Sie rollt sich bei Gefahr ein. Diese Asselarten ernähren sich vorwiegend von pflanzlichen Abfällen, Pilzen usw. Die Tiere benötigen zum Überleben eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Asseln werden etwa 14 bis 15 mm lang.

Vorkommen, befallenes Gut: Asseln werden häufig in feuchten Kellern gefunden – im Freien leben sie unter Steinen, an faulendem Holz oder auf dem Kompost.

Schäden, Befall: Kotspuren, pilzbesetztes Holz sowie Vorräte an Kartoffeln und Obst können durch Fraß geschädigt werden, sonst unbedenklich.

Vorsorge

Türöffnungen, vor allem Richtung Garten, können eine Backpulverbarriere erhalten (Austrocknung), die ab und zu erneuert werden muss. Es ist wichtig, auch die Versteckmöglichkeiten der lichtscheuen Tiere zu beseitigen und Löcher und Fugen mit Spachtelmasse abzudichten. Größere Mengen Asseln kann man gut mit halbierten Kartoffeln oder Rüben (am besten angefault) anlocken. Auch Blumentöpfe, locker mit Moos oder Holzwolle gefüllt und mit der Öffnung gegen die Wand gelehnt, locken die Tiere an. So angelockte Asseln sollte man auf den Kompost geben, wo sie beim Zersetzen der organischen Materialien sehr hilfreich sind. Bekämpfung mit chem. Präparaten.

Zeitraum

ganzjährig

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Rote Vogelmilbe

Rote Vogelmilbe

Beschreibung

Die adulte Vogelmilbe ist 0,5-1 mm groß und grau. Direkt nach dem Blutsaugen ist sie leicht an ihrer Rotfärbung zu erkennen.
Die Entwicklungsdauer ist stark temperaturabhängig und kann bei optimalen Verhältnissen in nur 8-9 Tagen beendet sein. Das Weibchen legt in zwei Monaten etwa 50 Eier, die bevorzugt an Stellen  abgelegt werden, wo sich vorher schon Milben aufgehalten haben. Erst unter 9 °C fällt die Rote  Vogelmilbe in eine Kältestarre und trotzt Temperaturen bis zu 25 °C unter Null. Unter diesen  Bedingungen sind Überlebenszeiten von bis zu 18 Monaten möglich. Auch die Milbeneier sind sehr  kälteresistent.

Vorsorge

Die Eigenschaft betreffend der Kälteresistenz der Milbeneier und der Rückzug in Ritzen, Spalten, Verschraubungen und unter Abdeckungen machen die Bekämpfung der Roten Vogelmilbe nicht gerade leicht. Um die Rote Vogelmilbe langfristig und effektiv zu kontrollieren, ist kontinuierliches Monitoring und eine Strategie aus verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen, vorzugsweise in Absprache mit dem zuständigen Tierarzt, unbedingt zu empfehlen.

Zeitraum

Ganzjährig

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