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Haselnuß

Haselnuß

Die Haselnuss ist ein einheimischer Wildstrauch mit gelben Blüten im Frühjahr und gehört zur Familie der Birkengewächse. Erst im Herbst trägt die Haselnuss ihre Früchte. Sie wird maximal 5 m hoch und verträgt einen starken Rückschnitt.

Haselnussbohrer

Haselnussbohrer

Beschreibung

Der Haselnussbohrer ist der bedeutendste Schädling der Haselnuss. Er überwintert im Larvenstadium im Boden. Ab Mai kann man die braunen Käfer mit Rüssel beobachten. Sie fressen Löcher in die Blätter und machen auch vor dem Stängel nicht halt. Sobald die Weibchen geschlechtsreif sind, bohren sie ein Loch in die jungen noch weichen Früchte und legen 1 - 2 Eier hinein. Ist die Raupe geschlüpft beginnt sie die Nuss systematisch von innen aufzufressen. Kurz vor Winterbeginn verlässt sie aus dem nun größeren Loch die Nuss, um sich im Boden zu verpuppen.

Vorsorge

Sobald man Nüsse mit kleinen Löchern feststellt, sollte man beginnen diese abzupflücken. Eine Behandlung mit zugelassenen Insektiziden wäre in der 2. Maihälfte am effektivsten.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August

Lösung

es sind derzeit keine chem. Präparate zugelassen.

Haselnussgallmilbe

Haselnussgallmilbe

Beschreibung

Ab dem Spätwinter kann man am Haselnussstrauch stark vergrößerte Knospen beobachten, die sogenannten Gallen. Diese Knospen versuchen zwar auszutreiben, schaffen es aber nicht, und vertrocknen dann im Sommer. In den Gallen wohnen die Milben. Jedes Frühjahr suchen sie sich eine neue, frische Knospe zum Überwintern aus, um ihr den gesamten Saft auszusaugen. Auch an den Blättern kann man Nekrosen erkennen.

Vorsorge

Kann man diese Gallen vermehrt beobachten, sollte man sie mit der Hand abpflücken. Sind es zu viele empfiehlt es sich den ganzen Astabschnitt zu entfernen. Ein Vorgehen mit zugelassenen Insektiziden ist möglich, und sollte ab Ende April 1 - 2 mal vorgenommen werden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli, August

Bakterienwelke

Bakterienwelke

Beschreibung

Von diesem bakteriellen Schädling werden meist nur die grünen Teile der Pflanze angegriffen. Auf Blättern sieht man zuerst dunkelbraune immer größer werdende Flecken. Sind junge Früchte befallen entwickeln sich vorerst wassergetränkte braune Flecken, die nach und nach einsinken. Schlimmsten Falls reißt die ganze Frucht auf und bekommt eine schleimige Konsistenz. Der Kern trägt dabei natürlich erheblichen Schaden davon. Der Schädling überwintert in den Knospen.

Vorsorge

Man sollte besondere Rücksicht darauf nehmen, dass sich junge Früchte nicht infizieren. Da es momentan keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel gibt, ist es wichtig den Strauch genau zu beobachten und eventuell schadhafte Früchte sofort zu entfernen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

derzeit sind im Haus- Kleingartenbereich keine Präparate zur Bekämpfung zugelassen.

Braunflecken

Beschreibung

Diese von einem Pilz verursachte Krankheit tötet die Knospen des Baumes ab, bevor diese überhaupt austreiben können. Rund um die befallenen Knospen kann man krebsartige Wucherungen erkennen. Sind erst einmal die Blätter befallen, kann sich die Krankheit auf den ganzen Strauch ausweiten.

Vorsorge

Behandlung mit Fungizid

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Monilia-Krankheit

Monilia-Krankheit

Beschreibung

Die Monilia-Krankheit wird von zwei verschiedenen Pilzen hervorgerufen, die die Pflanze meistens zu zweit befallen. Neben Haselnüssen sind Kirschen, Marillen und Zierbäume (Mandelbaum), selten auch Äpfel betroffen. Die Blüten beginnen zu welken. Jungfrüchte und Blätter verfärben sich braun. Der Pilz zerstört die Blüten und löst die Bildung von größeren und kleineren krebsartigen Wucherungen an Zweigen und Ästen aus. Der einsetzende Gummifluss verschließt die Gefäße, was zum Verdorren und Absterben der Triebspitzen führt. Der Pilz überwintert in ausgedorrten Blütenbüscheln oder mumifizierten Früchten.

Vorsorge

Vor der Blüte sollte man alle befallenen Triebe und Früchte abschneiden. Außerdem ist während der Fruchtreife darauf zu achten, dass es zu keinem zu dichten Behang kommt. Ist es während der Blüte besonders feucht,  sollte man mit einem zugelassenen Fungizid gegen die Krankheit vorgehen. Infektionen mit der Fruchtmonilia erfolgen in der Regel erst in den letzten 3 Wochen vor der Ernte besonders während Schlechtwetterphasen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

April, Mai, Juni

Lösung

Frühjahrsschnitt