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Margeriten

Margeriten

Margeriten gehören zu den Korbblütlern und werden ca. 20 - 80 cm hoch. Die Stängel können verzweigt oder unverzweigt sein und wachsen von Mai bis Oktober. Die Margerite kann sowohl in der Sonne, als auch im Schatten gepflegt werden, jedoch ist im Schatten ihre Blühkraft etwas eingeschränkt.

Rapsglanzkäfer

Beschreibung

Der 1,5 bis 3 mm große blauschwarz glänzende Käfer mit keulenförmig ausgebildeten Fühlern beginnt ab einer Lufttemperatur von ca. 8° C aktiv zu werden. An der Pflanze werden dann die Knospen von den Käfern an der Seite angefressen, damit diese zum Pollen gelangen können. Der Käfer ernährt sich hauptsächlich von Blütenstaub. Er zerbeißt die Kelch- und Blütenblätter und verletzt somit die Fruchtknoten. Die vom Käfer angefressenen Knospen vertrocknen und fallen in der Folge sehr bald ab. Von besonderer Wichtigkeit ist allerdings, dass der Glanzkäfer nur so lange eine Bedrohung für Margeriten darstellt, als die Knospen noch geschlossen sind. Ist die Margerite einmal erblüht, kann der Käfer keinen Schaden mehr verursachen, da er ja ungehindert durch die geöffnete Blüte zum Pollen gelangt.

Vorsorge

Entweder man entfernt den Käfer manuell oder leitet bei starkem Befall eine Behandlung mit einem zugelassenen nützlingsschonenden Insektizid ein.

Zeitraum

Frühling und Sommer

Thripse

Thripse

Beschreibung

Diese Schädlinge befallen auch den Gummibaum, Rhododendron, Lilien, die Knollenbegonie u.v.m. Sind Margeriten von Thripsen befallen kann man dies am silbrigen Belag auf der Oberseite der Blätter und an deformierten jungen Blättern sowie verbräunten Blütenrändern erkennen. Dies kommt daher, dass die Insekten den Saft der Pflanze aussaugen und diese daher silbrig erscheint. Die männlichen Exemplare sind ca. 2 mm groß und lassen sich auch ohne Lupe gut erkennen. Sie hinterlassen ebenfalls sichtbare Kothäufchen (kleine schwarze Punkte) auf den Blättern. Ist die Erde ausgetrocknet siedeln sich Thripse schneller an als sonst. Wird ein Befall lange Zeit nicht erkannt, kann die Pflanze daran zu Grunde gehen.

Vorsorge

Der befallene Strauch ist sofort zu isolieren, da Thripse sich sehr schnell verbreiten und alles befallen was sich in unmittelbarer Nähe befindet. Die effizienteste Behandlung ist jene mit einem zugelassenen Insektizid.

Zeitraum

ganzjährig

Empfohlenes Produkt

Echter Mehltau

Echter Mehltau

Beschreibung

Der echte Mehltau gehört zur Familie der Mehltaupilze. Echter Mehltau ist eine gut zu diagnostizierende Krankheit. Hierbei ist den ganzen Tag auf der Blattoberseite ein deutlich weißer Belag sichtbar (siehe obiges Bild). Besonders hohe Temperaturen begünstigen eine Ausbreitung.

Vorsorge

Kommt die Temperatur in die Nähe der optimalen Wachstumstemperatur (20-25° bei echtem Mehltau) und herrscht eine feuchte Witterung vor, so ist eine vorbeugende Behandlung mit Fungizid zu empfehlen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus oder Naturid Schachtelhalm-Extrakt AF zu empfehlen.

Zeitraum

Echter Mehltau J,J,A

Septoria-Blattfleckenkrankheit

Septoria-Blattfleckenkrankheit

Beschreibung

Diese pilzbedingte Krankheit tritt neben Margeriten auch bei Sellerie auf, meist von Juli bis September. Feuchte Witterung begünstigt ein schnelles Fortschreiten der Infektion. Erste Symptome einer Infektion sind gelbbraune Flecken an Blättern und Stängeln. Diese können sich sehr schnell auf einen Großteil der Pflanzenoberfläche ausbreiten. Meistens sind die Sporen schon auf dem Saatgut. Sie können aber auch im Boden auf nicht beseitigtem Blattmaterial überwintern.

Vorsorge

Das abgestorbene Blattmaterial sollte vor dem Winter beseitigt werden. Erkennt man erste Flecken auf einer Jungpflanze, ist diese ebenfalls aus dem Bestand zu entfernen. Kommt es zu länger anhaltenden feuchten Perioden ist eine vorbeugende Behandlung mit Fungiziden zu empfehlen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Mai, Juni, Juli, August, September